Rangers of Shadow Deep - Kampagne Teil 1+2

Zusammen mit rikgrund und seiner Frau haben wir die Kampagne aus dem Grundregelwerk von Rangers of Shadow Deep gestartet. Das Buch ist von dem selben Autor wie Frostgrave und benutzt mit kleineren Änderungen auch die selben Regelmechanismen.

Der Hintergrund ist, dass das Königreich Alladore von dem nebulösen Shadow Deep, einem Reich aus Bosheit und Schwärze bedroht wird. Der König hat seine Waldläufer mit ihren Getreuen ausgesandt, um zu kundschaften und das Böse zu bekämpfen. Im Gegensatz zu Frostgrave spielen hier die Spieler kooperativ gegen die KI-gesteuerten Gegner und Szenariobedingungen.

Wir haben drei Ranger; rikgrunds Gefolgsleute sind ein Bewaffneter und ein Hund, Frau rikgrunds Waldläuferin wird von einem Vogel-Vertrauten und einem Hellebardier begleitet und mein Elfen-Ranger hat seine Schwester, eine elfische Bogenschützin dabei und einen menschlichen Rekruten.

 

1.Szenario: Das verlassene Dorf                                               (26.04.2021)

Das Szenario führte uns in ein Dorf an der Grenze.

Hier war ein alter Waldläufer verschollen und wir sollten sein Schicksal herausfinden. Das Dorf schien verlassen und leer, aber gerade als wir gehen wollten, hörten wir einige Zombies heranschlurfen.

Die Rangerin fand hinter einigen Kisten versteckt ein einsames Kind, das es zu retten galt.

Zombies und dann auch angriffslustige Riesenratten fielen uns an.

Eine zerbiss sogar meinen unglücklichen Rekruten, der das Szenario aber dann doch unverletzt überlebte (...der Simulant).

Wir richten uns zur Verteidigung ein.

Meine Bogenschützin.

Einer unserer Soldaten untersucht eine Kiste bei einem umgefallenen Schubkarren.

Rikgrunds Ranger, sein Hund und der Hellebardier beim Untersuchen eines Heuhaufens (zum Glück musste er keine Nadel finden, haha)

Immer wieder taumeln Zombies aus ihren Verstecken...

... und machen uns das Leben schwer.

Aber am Ende haben wir uns doch ganz gut geschlagen, immerhin kamen alle davon und auch das Kind konnten wir retten. Den Verschollenen haben wir zwar nicht gefunden, aber sein Schwert, was einen Hinweis darauf gibt, dass es mit ihm kein allzu gutes Ende nahm...

 

2. Szenario: die infizierten Bäume

Im nächsten Szenario erreichten wir einen seltsamen Wald mit eingesponnenen Bäumen. Die Luft war heiss und bedrückend. Das Unheil war fast zum greifen nah.

Links in der Mitte die Heldengruppe, rechts die eingesponnenen, infizierten Bäume.

Ein Wald voll mit aggressiven Spinnen !

Mehrere eingesponnene Körper mussten untersucht bzw. gerettet werden.

Die Spinnen wollten natürlich ihre Beute nicht hergeben. Hier mein Ranger Tallarion im Kampf.

Unsere Waldläuferin hält sich die Spinnen mit Pfeil und Bogen vom Leib.

Eine Riesenspinne an einem infizierten Baum (welchen wir anzünden mussten).

Alle Kräfte werden für die riesigen Spinnen benötigt. Wir haben aber auch einen überlebenden Dorfbewohner befreit, der erleichtert ist, mit dem Leben davon gekommen zu sein (links).

Und auch Zombies gibt es in diesem Wald.

Während dem Kampf wird mein Rekrut eingesponnen.

Aber trotzdem meistern wir dieses Szenario souverän und besiegen ohne eigene Verluste die Gegner und brennen die verdorbenen Bäume nieder. Auch einige Überlebende konnten wir retten und in Sicherheit bringen.

Tallarion erreicht damit seinen 1.Level und kann seine Skills verbessern.

 

Mission: Der Signalturm                                                               (15.05.2021)

An den Grenzen des Reiches wurden vor einem Jahrhundert Wachtürme mit Signalfeuern errichtet, eigentlich gegen das Nachbarkönigreich, mit dem man regelmäßig Krieg führte. Nun aber ist Loranthia und auch die Grenzanlagen vom Shadow Deep überrannt.

Die Ranger müssen einen Grenzturm erreichen und erkunden, wie weit das Böse bereits vorgerückt ist. 

 

3.Szenario: Die Wachen an der Brücke

Die Brücke über einen Grenzfluss wurde von einem Vorposten von Gnollen genommen. Zu allem Unglück haben diese auch noch zwei Oger bei sich.

Die Ranger müssen sich an die Wachen anschleichen, die Brücke erobern und das Lager der Gnolle plündern.

Vorsichtig rückt meine Truppe vor.

An einer Straßenbarrikade kommt es zum ersten Kontakt, als ein versteckter Gnoll aus einem Waldstück auftaucht. Der Alarm wird ausgelöst.

Im anschließenden Handgemenge fällt mein Rekrut (schon wieder) und diesmal ist er tatsächlich tot :-(

Mein Ranger bekommt es mit einem Oger zu tun. Aber je größer sie sind, desto härter fallen sie, und geschickt haut mein Elf das Monster um.

Dahinter haben gerade die Soldaten der Kollegen und unser Vogel einen Gnoll ausgeschaltet. Oben am Rand beschießt die Waldläuferin einen Gnoll aus ihrer Deckung heraus.

Der Angriff auf die Brücke.

Ein Schreckensmoment. In einer unerhörten Zuschaustellung von Gewalt streckt ein Gnoll-Krieger rikgrunds Ranger nieder. Allgemeines Nervenflattern beim Verletzungswurf nach dem Spiel, aber der Ranger überlebt ohne bleibende Verletzungen.

Zu guter Letzt kämpfen wir die Brücke frei und plündern das armselige Lager der Gnolle. Wir finden einen Schlüssel zum Tor des Grenzturmes.

Tallarion steigt in den 2.Level auf und erhält einen Bonus auf seinen Kampfwert.

 

4.Szenario: Signalturm Tor Varden - untere Ebene:

Ohne meinen Rekruten und rikgrunds Hund müssen wir den von Gnollen besetzten Turm erobern.

Wir haben zwar den Schlüssel zum Tor, stellen uns aber beim Anschleichen ungeschickt an. Die Gnolle im ersten Raum sind daher alarmiert und verstärkt.

Es handelt sich um einen kleinen Hof mit düsteren Statuen und wo auch Waffen gelagert werden. Zwei Anführer der Gnolle mit schweren Waffen erwarten uns. Sie sollen uns noch viel Ärger machen. Zunächst müssen die beiden Waffenständer in den gegenüber liegenden Ecken untersucht werden.

Bald entbrennt der Kampf.

Nach einigen Mühen werden die Gnolle besiegt. Der zweite Raum ist ein Lagerraum mit Kisten, Säcken und Truhen. Der Widerstand der Gnolle wächst !

Der Unteroffizier der Gnolle (mit der Axt, in der Mitte) erweist sich als außerordentlich harter Gegner.

Kampf an der Tür.

Es ist passiert. Der bösartige Gnoll-Unteroffizier streckt meine elfische Bogenschützin, die Schwester meines Rangers Tallarions, nieder. Beim Verletzungswurf nach dem Spiel lege ich die 2 auf W20 hin, damit ist sie entgültig tot. Rasender Schmerz tobt im Herzen meines Rangers, das Böse hat einen neuen unversöhnlichen Feind !

Bald darauf müssen unsere Soldaten Tallarion vom in Raserei zerstückelten Kadaver des Gnoll-Unteroffiziers wegziehen.

Für weitere Trauer ist keine Zeit...

Es geht in den letzten Raum.

Dieser ist leer bis auf einige Folterinstrumente. Zwei übel zugerichtete Gefangene sind an die rechts gegenüber liegende Wand gekettet und in der Mitte ist ein gefesselter Überlebender. Auch hier wieder 4 Gnolle, zwei davon die gehassten Unteroffiziere.

Rechts die Wendeltreppe nach oben.

Einer der Gnollführer tötet auch gleich den wehrlosen Gefangenen (Mitte), bevor wir ihn daran hindern können.

Auch rikgrunds Ranger geht es wieder an den Kragen und nochmal wird er nieder-gestreckt, überlebt aber erneut ohne Verletzungen. Das war die letzte Übeltat der Gnolle hier, der Rest wird von den Kräften des Guten fachmännisch entleibt.

Die Gefangenen können befreit werden, sind aber zu schwach um uns zu helfen. Wir lassen den Raubvogel zurück um ein wachsames Auge auf die Verletzten zu haben und ersteigen die Stufen zur Dachplattform...

Die gesamte untere Ebene von Tor Varden.

Talarion erreicht den 3.Level und erhält einen Bonus auf Rekrutierungen. Er kann damit mehr oder bessere Gefolgsleute anheuern. Da wir aber in einer laufenden Mission sind, hilft das heut erstmal nicht.

 

5.Szenario: Signalturm Tor Varden - obere Ebene

Im Zentrum der ummauerte Teil von Tor Varden mit den Resten einer Brustwehr. Mittig haben die Gnolle Möbel, Schädel und Holz angehäuft um ein böses Signalfeuer zu entfachen, das die Herzen der Menschen mit Verzweiflung erfüllen soll. Der umlaufende braune Teil stellt eine morsche hölzerne Plattform dar. Jeder der hier Schaden erleidet, droht durch die Planken zu brechen und in den sicheren Tod zu stürzen.

An zwei Stellen entbrennt der Kampf. Es gibt hier zwei untote Schattenritter, vor denen wir großen Respekt haben. Außerdem beschießen 3 Gnolle mit ihren Bögen die Helden von der Plattform aus. 

Das Würfelglück und Überzahl sorgen dafür, dass die Helden schneller als erwartet mit den Schattenrittern fertig werden...

... das Problem sind ein weiteres Mal die Gnolle ...

... als die Sache eigentlich so gut wie gelaufen ist, gelingt einem der nichtsnutzigen Gnoll-Bogenschützen ein Sonntagsschuss auf meinen Ranger !

Meine letzte verbliebene Figur geht zu Boden, da sie schon von den permanenten vorherigen Kämpfen angeschlagen ist.

Tallarions Gefährten rächen ihn und erschlagen den letzten Gnoll.

Tor Varden wurde erobert und letztendlich siegt das Gute (wenn auch mit schmerzhaften Verlusten).

Dann mein Zittermoment: soll mein Ranger Talalrion, ebenso wie seine Schwester und der namenlose Rekrut, tot auf dem Schlachtfeld bleiben ...?

NEIN, mit einer fabulösen 20 auf dem Verletzungswurf erhebt sich Tallarion nach kurzer Ohnmacht und kann weiterhin für den König von Alladore in den Krieg ziehen !

Nachwort:

Bisher macht die Kampagne echt Spass und man identifiziert sich mit seinen Mannen. Die Szenarien sind bisher ziemlich gut und meistens sehr spannend.

Gerade die letzte Mission, in der man sich durch drei aufeinanderfolgende Szenarien kämpfen musste und dann im Endkampf, schon geschwächt, gegen zwei untote Schattenritter und ihr Gefolge antritt, war episch und gab einem das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben.

Dann mal sehen, wann und wie es weiter geht...